Basisfahrzeug2018-09-17T10:07:55+00:00

Basisfahrzeug TGS 33.540 6X6 BB

Motor / Kühlung / Kupplung
Motor
MAN 6-Zylinder-Reihenmotor D2676LF06, Hubraum 12419 ccm, mit 4-Ventil-Technik, elektronisch geregelter (EDC) Common-Rail-Einspritzung, Turboaufladung und Ladeluftkühlung. Leistung 540 PS/397 kW bei 1900 1/min, Drehmoment 2500 Nm, bei 1050-1350 1/min, Motorbremsleistung mit EVB bis zu 285 kW, Abgase schadstoffarm nach EURO 5-Norm, mit SCR-Katalysator und AdBlue-Einspritzung. Mit On-Board- Diagnose (OBD2 mit NOx-Überwachung). Maximaler Schwefelgehalt im Kraftstoff etwa 2500 ppm; dabei reduzieren sich die Ölwechselintervalle entsprechend.
Luftleitblech
Luftleitblech gegen Staubaufwirbelung. Verminderte Staubaufwirbelung durch den Visco-Lüfter mittels Abdeckung der Motorunterseite. Besonders geeignet für Einsatz abseits befestigter Strassen.
Das Bild zeigt, wie die Staubaufwirbelung durch den Visco-Lüfter mit einem Luftleitblech an der Motorunterseite vermindert wird: (1) Visco-Lüfter, (2) Fahrzeugrahmen, (3) Luftleitblech.
EDC-Motorregulierung
Bild A: Schema der Common-Rail-Einspritzung mit EDC-Motorregelung: (1) Kraftstoffbehälter, (2) Zahnradpumpe, (3) Kraftstofffilter, (4) Zentrale Hochdruckpumpe, (5) Gemeinsame Verteilerleiste, (6) Druckbegrenzungsventil DBV, (7) Injektor, (8) Motorfestes EDC-Steuergerät, (9) Zumesseinheit, (10) Weitere Steller, (11) Raildrucksensor RDS, (12) Drehzahlgeber (Kurbelwelle), (13) Drehzahlgeber (Nockenwelle), (14) Fahrpedalgeber, (15) Weitere Sensoren; (a) Kraftstoff-Saugleitung, (b) Kraftstoff-Hochdruckleitung, (c) Kraftstoff-Überströmleitung, (d) Elektr. Steuerkabel, (e) Elektr. Sensorenkabel. - Bild B: Common-Rail-System mit Steuergerät EDC7
Die elektronische Motorregelung EDC (Electronic Diesel Control) überwacht bzw. steuert das Common-Rail-Einspritzsystem und bietet zusätzliche Regelfunktionen für den Motorbetrieb. - Das motorfeste Steuergerät EDC regelt den optimalen Verbrennungsvorgang (Vor-, Haupt- und Nacheinspritzung). Dazu werden über Sensoren kontinuierlich Daten des Motor- bzw. Fahrzeugbetriebs wie Ladedruck, Temperatur des Kraftstoffes und des Kühlwassers, Motordrehzahl und Fahrpedalstellung berücksichtigt. - Das EDC-Steuergerät ermittelt die Einspritzparameter für Menge und Zeitpunkt und sorgt für die entsprechende Ansteuerung der Injektoren. - Die EDC-Motorregelung bietet Sicherheitsfunktionen wie ladedruckabhängige Startmengenbegrenzung und Begrenzung der Höchstdrehzahl, um Beschädigungen des Motors zu verhindern. - EDC-Notfunktionen ermöglichen, dass z.B. das Fahrzeug mit verminderter Leistung weiter gefahren werden kann, wenn die Motortemperatur über dem Grenzwert liegt
Kraftstoff-Zusatzfilter SEPAR beheizt mit Wasserabscheider
Kraftstoff-Zusatzfilter (Fabr. Separ) beheizt mit mechanischer Vorabscheidung von Wasser und Partikeln: (1) Kraftstoffaustritt, (2) Filterelement, (3) Kraftstoffeintritt, (4) Leitflügelsystem zur mechanischen Vorabscheidung, (5) Klarsicht-Sammelbehälter, (6) Ablasshahn für Wasser und Partikel, (7) Integrierter Heizkörper. - Hauptsächlich für Exportfahrzeuge in kalten Regionen bei Gefahr von verunreinigtem oder mit Wasser versetztem Kraftstoff, z.B. beim Tanken aus Fässern.
Kraftstoff-Zusatzfilter (Fabr. Separ) mit mechanischer Vorabscheidung von Wasser und Partikeln, die im Dieselkraftstoff enthalten sind, sowie mit integrierter elektrischer Dieselheizung. - Die Montage erfolgt im Vakuumbereich des Kraftstoffsystems, d.h. zwischen Tank und Kraftstoffförderpumpe. - Förderpumpe, Einspritzsystem, Ventile, Kolben werden vor Wasser sowie Schmutzpartikeln geschützt. - Die integrierte Dieselheizung gewährleistet sicheren Betrieb bei kalten Temperaturen unter 0 °C. - Mechanische Vorabscheidung: - Das Leitflügelsystem versetzt den Kraftstoff in drehende Bewegung. - Wasser und Schmutzpartikel werden vor dem eigentlichen Filterelement abgeschieden und setzen sich am Boden des Klarsicht- Sammelbehälters ab. - Kraftstoff-Zusatzfilterung: - Der Kraftstoff steigt im Gehäuse hoch, durchströmt ein spezialimprägniertes Filterelement und fließt vorgereinigt zur Kraftstoffförderpumpe. - Das Ablassen des Wassers und der Schmutzpartikel aus dem Sammelbehälter der Vorabscheidung bewirkt eine Rückspülung des Hauptfilters und verlängert erheblich die Standzeit des auswechselbaren Filterelements. - Elektrische Dieselheizung: - Durch den Heizkörper im Sammelbehälter wird der vorbeiströmende Kraftstoff zusätzlich erwärmt, das in ihm vorhandene Paraffin aufgeschmolzen und ein Versulzen der Filter vermieden. - Die Steuerung erfolgt über einen Thermostaten, der die Heizung bei einer Kraftstofftemperatur unter ca. +5 °C aktiviert und über ca. +10 °C abschaltet.
Heizung für Kraftstofffilter
Bild A: Kraftstoffförderpumpe am Motor - Bild B: Kraftstoff-Service- Center (KSC): (1) Kraftstoffleitung von KSC-Vorfilter zur Förderpumpe am Motor, (2) Kraftstoffleitung von Förderpumpe am Motor zum KSC-Hauptfilter, (3) Steuer- und Regeleinheit der Kraftstoffilterheizung, (4) Heizelement, (5) Feinfilter im KSC. - Bild C: Kontrollleuchte in der Instrumententafel. Die Kraftstofffilterheizung ermöglicht keinesfalls den Einsatz von Sommerdieselkraftstoff im Winter: - Wir empfehlen, Winterdieselkraftstoffe zu verwenden, für die der Kraftstoffhersteller eine Betriebssicherheit bis -22 °C garantiert! - Mit einer Kraftstofffilterheizung tritt das 'Stocken' des Dieselkraftstoffs erst um ca. 5 °C später ein als ohne Kraftstofffilterheizung
Die Heizung für den Kraftstofffilter verzögert eine Paraffinkristall-Bildung (auch Versulzung oder Stocken genannt) im Dieselkraftstoff bei kalten Temperaturen. - Die Kraftstofffilterheizung ist in das Kraftstoff-Service-Center (KSC) am Motor eingebaut. - Bei kalten Temperaturen unter 0 °C schaltet die Steuer- und Regeleinheit der Kraftstofffilterheizung ein elektrisches Heizelement am KSC automatisch nach dem Motorstart ein, erwärmt den Kraftstoff vor dem Durchströmen des Feinfilters und verhindert so die Paraffinkristall-Bildung. - Eine Fehlfunktion der Kraftstofffilterheizung wird mit einer Kontrollleuchte angezeigt.
1-Zyl.-Luftpresser 360 ccm
Der 1-Zylinder-Luftpresser ist ein Kompressor, der die erforderliche Druckluft für alle pneumatischen Verbraucher am Fahrzeug (Bremsanlage, Schaltkraftunterstützung, Luftfederung usw.) liefert. - Hubvolumen 360 cm³ - Systemdruck 12,5 bar - Überdruckventil mit 17+2 bar im Luftpresserzylinderkopf vermeidet Überbeanspruchung - Antrieb des Luftpressers von der Motor-Kurbelwelle über Zahnräder - Reduzierung der Antriebsgeräusche durch ein geteiltes, verspanntes Zwischenzahnrad - Reduzierung der Ansauggeräusche durch Geräuschdämpfer (Resonator) vor dem Ansaugrohr - Schmierung des Luftpressers über den Motorölkreislauf - Wasserkühlung mit Kühlflüssigkeit aus dem Motorkreislauf für Luftpresserzylinderkopf, Zylinder luftgekühlt
Geregelte Kipphebelbremse
Bild A: Bauteile zur elektronischen Regelung der Abgasdrosselklappenstellung bei der Kipphebelbremse MAN EVBec: (1) Proportionalventil, (2) Power Train Manager PTM, bei TGL/TGM Fahrzeugführungsrechner FFR, (3) Pneumatikstellzylinder der Abgasdrosselklappe. - Bild B: Die Stellung der Abgasdrosselklappe verändert den Gegendruck und somit die Bremsleistung
Bei der elektronisch geregelten Kipphebelbremse MAN EVBec (Exhaust Valve Brake= Auslassventil-Bremse, ec: electronically controlled) wird der Abgasgegendruck mittels der Stellung der Abgasdrosselklappe im Abgasrohr optimal geregelt. Dadurch wird eine Leistungssteigerung gegenüber der ungeregelten EVB um bis zu 45 kW erreicht. - Die Kipphebelbremse MAN EVB arbeitet selbsttätig und steigert die Leistung der Abgasdrosselklappen-Motorbremse um bis zu 60 %. - Die Verstärkung der Bremswirkung wird durch kurzzeitiges Öffnen der Auslassventile im Bremsbetrieb erreicht. - Die Bremsomatfunktionen ermöglichen das konstante Halten einer vom Tempomaten gesetzten Geschwindigkeit bei Bergabfahrt, indem die Dauerbremsen entsprechend angesteuert werden.
Höhere Fahrsicherheit durch - stufenlose Regelbarkeit der Bremsleistung, die das feinfühlige Einhalten der gesetzten Geschwindigkeit ermöglicht.
Flammstartanlage
Funktionsschema einer Flammstartanlage: (1) Ansaugrohr, (2) Kontrolllampe, (3) Steuergerät, (4) Kraftstoffzuleitung, (5) Magnetventil, (6) Flammglühkerze; Bsp. Links unten TGX EURO 5 - Während der gesamten Nachflammphase Motor nicht über 800 U/min drehen lassen, um Motorschäden zu vermeiden. - Bei Extremeinsätzen die Flammglühkerzen vor Einsetzen der Kälteperiode von einer MAN Service-Werkstatt erneuern lassen.
Zur Verbesserung der Kaltstartfähigkeit und der Emissionen wird mithilfe einer Flammstartanlage die Ansaugluft erwärmt. Die Flammstartanlage besteht aus Steuergerät, Kontrollleuchte, Temperaturfühler, Elektromagnetventil und Flammglühkerze. Im Ansaugrohr befindet sich die Flammglühkerze. Sie wärmt die Ansaugluft gemeinsam für alle Zylinder vor. Nach Einschalten der Zündung beginnt die 20 bis 30 s dauernde Vorglühzeit der Flammglühkerze. Eine blinkende Kontrollleuchte signalisiert die Startbereitschaft des Motors. Den Schaltpunkt ermittelt ein Temperaturfühler. Bei Betätigung des Starters öffnet sich das Magnetventil und gibt Kraftstoff frei. Der Kraftstoff entzündet sich an der Flammglühkerze und die vorbeiströmende Ansaugluft erwärmt sich. Durch die vorgewärmte Luft kann der eingespritzte Kraftstoff im Zylinder problemlos entzündet werden. Nach dem Anspringen des Motors wird die Ansaugluft innerhalb der Nachflammzeit weiter erwärmt, bis die Kühlwassertemperatur ca. 20 °C beträgt.
Einscheibenkupplung
Einscheibenkupplung MFZ 430 für schwere Fahrzeuge. - Trockene Membranfederkupplung mit 430 mm Durchmesser - Kupplungsscheibe mit hohem und konstantem Reibbeiwert sowie geringer Verzugsneigung - Hohe Temperaturbeständigkeit der Kupplungsscheibe
Steinschlagschutzgitter vor Kühler
Empfehlenswert für den Fahrzeugeinsatz auf Baustellen oder in unbefestigtem Gelände
Das Steinschlagschutzgitter besteht aus einem feinmaschigen Metallgeflecht und wird vor dem Kühler angebracht. - Zusätzlicher Schutz der Kühlerlamellen vor Beschädigung, wie z.B. - durch kleine Steine, die von vorausfahrenden Fahrzeugen weggeschleudert werden, oder - durch Äste von Sträuchern, die auf unbefestigtem Gelände durch den Kühlergrill gelangen können. - Keine Verstopfung der Kühlerlamellen durch Laubblätter o.Ä
Tempomat
Bild A: Lenkstockhebel rechts mit Tempomatbedienfunktionen - Bild B: Tempomat- Bedientasten rechts am Multifunktionslenkrad (Tempomatbedienfunktionen am Lenkstockhebel rechts entfallen) - Bei eingeschalteter MAN BrakeMatic® stehen weitere Funktionen zur Verfügung.
Fahrgeschwindigkeits-Regelung (FGR): - Eine beliebig einstellbare Konstantgeschwindigkeit zwischen 25 km/h und der Höchstgeschwindigkeit wird gehalten, ohne dass das Fahrpedal betätigt werden muss, solange die Motorleistung dazu ausreicht. - Durch Betätigen des Kupplungspedals, der Betriebsbremse oder der Dauerbremse (außer MAN BrakeMatic®) wird die FGR abgeschaltet. - Kurzzeitiges Gasgeben bzw. Kickdown (z.B. beim Überholen) führt nicht zum Abschalten der FGR. Nach dem Kickdown wird die gespeicherte Geschwindigkeit wieder gehalten.
Fahrgeschwindigkeits-Begrenzung (FGB): - Eine beliebig einstellbare Maximalgeschwindigkeit zwischen 25 km/h und der Höchstgeschwindigkeit wird nicht überschritten, auch wenn das Fahrpedal bei Erreichen der Geschwindigkeit weiter betätigt wird
Luftansaugung hochgezogen mit Trockenluftfilter
Die hochgezogene Luftansaugung befindet sich auf der linken hinteren Ecke des Fahrerhauses. - Der Ansaugkanal ist in die Kontur der Fahrerhausrückwand integriert, dadurch entstehen keine Einbußen bei der Aufbaulänge. - Die Rohluft wird im oberen staubarmen Bereich angesaugt. - Der Trockenluftfilter befindet sich hinter dem Motor in Fahrzeugmitte unter dem Fahrerhaus - querliegend über der Rahmenoberkante. Er ist nach dem Kippen des Fahrerhauses leicht zugänglich. Im Ansaugkanal befindet sich ein Vorschalldämpfer. - Zyklon-Vorabscheider mit Dralleinlasselementen vor dem eigentlichen Ansaugkanal - Der Drall des Luftstroms entfernt Staub- und Schmutzteilchen durch Zentrifugalwirkung aus der Ansaugluft. - Die ausgeschiedenen Teilchen sammeln sich in einer Gummikappe am unteren Ende des Vorabscheiders und lassen sich von dort mit einem Fingerdruck nach außen befördern.
Luftfilter-Patrone mit Sicherheitseinsatz für erschwerten Einsatz
Beispiel (A) Luftfilterpatrone, (B) Sicherheitseinsatz - Bei hoher Staubbelastung Vorabscheider vorsehen!
Sicherheitsfilterelemente in Luftfilterpatronen sind besonders robust und daher bestens geeignet für den Einsatz in staubreicher Umgebung und unter hoher mechanischer Belastung, z. B. in Baustellen-Lkw, Baumaschinen. Der Sicherheitseinsatz (bestehend aus einem Spezialvlieszylinder) zwischen Hauptfiltereinsatz und Motor bewirkt, dass bei Filterwechsel vor Ort, bei ungünstigen Einbauverhältnissen oder trotz unsachgemäßer Behandlung des Filtereinsatzes kein Schmutz über den Ansaugtrakt zum Motor gelangt.
Getriebe
Getriebesoftware für Geländeeinsatz
Die Getriebesoftware für den Geländeeinsatz ist eine spezielle Softwarevariante für das automatisierte Schaltsystem MAN TipMatic® mit Einfluss auf dessen Schaltstrategie und Funktionsumfang. Sie ist erkennbar am beschrifteten Fahrbereichsschalter (OFFROAD) mit zusätzlicher Drehschalterstellung 'Dx'. - Drehschalterstellung 'Dx' mit speziellem Funktionsumfang: - geänderte Schaltstrategie mit kürzeren Schaltzeiten und höheren Schaltdrehzahlen - Kein Überspringen von Gängen: alle Gänge werden durchgeschaltet. - Eingelegter Gang wird länger gehalten.
Anfahren mit hohem Drehmoment - Bei Kick-down wird der Gang gehalten. - Bei der Stellung 'D' am Fahrbereichsschalter sind die Funktionen identisch mit der Getriebesoftware für Straßeneinsatz (MAN TipMatic® PROFI) - grundsätzlich ökonomisch orientierte Schaltstrategie mit niedrigem Drehzahlniveau - Bei Kick-down nutzt eine beschleunigungsorientierte Schaltstrategie das gesamte Drehzahlband. - Wenn möglich erfolgt ein Überspringen von Gängen. - Bei Drehschalterstellungen 'DM', 'R1' und 'RM' ist eine manuelle Anwahl des zweiten Gangs möglich. - Die Programmierung des Schaltsystems MAN TipMatic® mit der Softwarevariante OFFROAD erfolgt über das Fahrzeug-Datenfile. - Die Bedienung erfolgt über den Fahrbereichsschalter in der Schaltkonsole und den Lenkstockschalter rechts neben dem Lenkrad. - Der jeweils eingelegte Gang wird im Display angezeigt.
Getriebe
Automatisiertes Schaltgetriebe ZF 12 AS 2530 OD, MAN TipMatic®, 12 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge - OD (Overdrive): schnellere Übersetzung im letzten Gang, direkter Durchtrieb im vorletzten Gang - Übersetzungsbereich 12,33-0,78. Die MAN TipMatic® 12-Gang basiert auf der Kombination eines elektropneumatisch geschalteten Klauengetriebes mit einer automatisierten Trockenkupplung. - Durch die automatisierte Kupplung entfällt die Kupplungsbetätigung durch den Fahrer. Das System errechnet den für die jeweilige Fahrsituation optimalen Gang und passt während einer Schaltung die Motordrehzahl automatisch an.
Verteilergetriebe
MAN-Verteilergetriebe G 173 mit Geländegang, Übersetzung Straßengang 1:1,007, Geländegang 1:1,652. Vorteile: Größerer Achsabstand für geringere Beugewinkel der Kardanwellen. Längere Ölwechsintervalle wegen eingebautem Ölfilter. Mit Neutralstellung für Betrieb eines Nebenabtriebes am Verteilergetriebe. In Neutralstellung ohne Ausbau der Gelenkwellen abschleppbar.
Nebenabtrieb
Schwungradseitiger Nebenabtrieb (motorabhängig) für Aufbaulösungen, die auch während der Fahrt den Nebenabtrieb nutzen.
N-Abtrieb
ZF Nebenabtrieb NH/1c, kupplungsabhängig
Vorderachse / Vorderfedern
Vorderachse
Angetriebene Vorderachse VP-09 für hohe Bauart, zweifach übersetzt in Außenplanetenausführung - Durch zweifache Übersetzung (Außenplaneten- Bauweise) werden die Übertragungselemente bis zu den Radnaben geschont - das maximale Drehmoment entsteht erst in der Radnabe selbst. - Insgesamt ermöglicht die AP-Achse hohe Übersetzungsverhältnisse bei kompaktem Mittentrieb. - Kegelrad- Mittentrieb mit Ausgleichsgetriebe (Differenzial) als komplett austauschbare Baugruppe - Ausgleichssperre optional möglich - Wellen und Zahnräder aus hochfestem Einsatzstahl mit Kegelrollenlagerung - Außenplanetensätze geradeverzahnt und nadelgelagert - Gabelachse mit schwenkbar gelagerten Radteilen
Vorderfedern Parabel
Bild A: Dreiblatt- Parabel-Vorderfeder 9,5 t für eine Vorderachse - Bild B: Einbaubeispiel TGS Technische
Vorderachs-Blattfederung mit reibungsarmen Dreiblatt-Parabelfedern mit progressiver Kennung in gewichtsoptimierter Ausführung. Durch die Kombination mit einem externen Stoßdämpfer wird eine ausgezeichnete Feder- Dämpfer-Charakteristik erreicht. - Die progressive Kennung der Parabelfedern bewirkt einen Anstieg der Federrate bei zunehmender Einfederung, so dass die Federung je nach Beladung unterschiedlich hart ist und sich der jeweiligen Fahrsituation anpasst.
Differentialsperre in Vorderachse
Differenzialsperre nur bei geringer Geschwindigkeit (maximal 7 km/h) oder besser bei Stillstand des Fahrzeugs zu- oder abschalten. Nach Geländefahrten die Differentialsperre wieder herausnehmen, um Schäden am Antriebsstrang zu vermeiden.
Die Differenzialsperre (Ausgleichssperre) in der Vorderachse (mit Summer) bewirkt mit einer elektro-pneumatisch geschalteten Klauenkupplung, dass die im Differenzial getrennten Achswellen über das Ausgleichsgehäuse- und die Ausgleichskegelräder wieder starr verbunden werden. Unterschiedliche Drehzahlen der beiden Vorderräder sind dann nicht mehr möglich. Die Differenzialsperre verhindert das freie Durchdrehen eines Rads und leitet die Kraft auf das Rad mit der besseren Traktion. Das Zu- oder Abschalten der Differentialsperre in der Vorderachse mit Summer erfolgt mit einem Drehschalter nach dem Zuschalten des Vorderradantriebes und nach dem Einschalten der Längssperren als letzte Position. Entsprechend wird diese Sperre als erste wieder ausgeschaltet. Der Summer erinnert an das Ausschalten der Differentialsperre.
Vorderradantrieb nicht abschaltbar
Nicht abschaltbarer (permanenter) Vorderradantrieb: (1) Antriebswelle vom Getriebe, (2) Verteilergetriebe mit sperrbarem Differenzialausgleich zwischen Vorder- und Hinterachsabtrieb, (3) Hinterachsabtrieb, (4) Vorderachsabtrieb. - Allradkonzept für überwiegenden Einsatz unter erschwerten Bedingungen auf der Baustelle, im kommunalen Straßen- und Winterdienst, bei der Feuerwehr u. a. - Geringe Unterschiede der Abrollumfänge der Reifen zwischen Vorderachse und Hinterachse sind zulässig. - Gefahr des Steckenbleibens in schwierigem Gelände für ungeübte Fahrer, wenn das Sperren des Verteilergetriebes vergessen wird
Der nicht abschaltbare Vorderradantrieb ist ein Allradantrieb, bei dem der Vorder- und Hinterachsabtrieb im Verteilergetriebe ständig miteinander im Eingriff sind (permanenter Allradantrieb). - Zum Drehzahlausgleich zwischen Vorder- und Hinterachse und zur Aufteilung des Antriebsmoments entsprechend der Achslasten ist im Verteilergetriebe ein sperrbares Stirnrad-Differenzial eingebaut. - Für Fahrten in schwerem Gelände kann manuell per Drehschalter eine Differenzialsperre (Längssperre) zugeschaltet werden. Dabei wird der Vorderachsabtrieb im Verteilergetriebe pneumatisch über eine Klauenkupplung starr, d. h. ohne Drehzahlausgleich mit dem Hinterachsabtrieb verbunden. - Das Zu- oder Abschalten der Differenzialsperre ist nur im Stillstand möglich.
Vorderachsentlüftung hochgezogen
Hohe Bauart
Allrad-Bauhöhen im Vergleich: (A) Normalhohe Bauart mit Vorderradantrieb MAN HydroDrive®, (B) Hohe Bauart mit Vorderachsantrieb über Verteilergetriebe.
Hohe Bauart ist die Bauhöhe geländegängiger Fahrzeuge mit angetriebenen Allradvorderachsen, die über ein Verteilergetriebe angetrieben werden. Durch den Einbau von geraden und angetriebenen Vorderachsen (anstelle von gekröpften Vorderachsen für normalhohe Bauart) ergibt sich ein höher gelegtes Fahrwerk, das zusätzliche Bodenfreiheit bietet und dadurch die Fahrt auch in unwegsamem Gelände ermöglicht
Hinterachse / Hinterfedern
Hinterachse
Zweifach übersetzte Hinterachsen HPD-1382 und HP-1352 in Außenplanetenausführung - Hinterachs-Tandem: - HPD-1382 als Durchtriebsachse ausgeführt - HP-1352 als Endachse ausgeführt - Durch zweifache Übersetzung (Außenplaneten-Bauweise) werden die Übertragungselemente bis zu den Radnaben geschont - das maximale Drehmoment entsteht erst in der Radnabe selbst. - Insgesamt ermöglicht die AP-Achse hohe Übersetzungsverhältnisse bei kompaktem Mittentrieb. - Kegelrad-Mittentrieb mit Ausgleichsgetriebe (Differenzial) sowie die Stirnradstufe der Durchtriebsachse als komplett austauschbare Baugruppen - Ausgleichssperre längs und quer - Achsbrücken und Achsstummel aus Sphäroguss - Wellen und Zahnräder aus hochfestem Einsatzstahl mit Kegelrollenlagerung - Außenplanetensätze schrägverzahnt und nadelgelagert - Wartungsfreie Radlagereinheiten - Trommelbremsen mit druckluftbetätigten S-Nocken - wartungsfreie Bremsnockenwelle
Differentialsperre in Hinterachse
Die Differenzialsperre (Ausgleichssperre) bewirkt mit einer elektro-pneumatisch geschalteten Klauenkupplung, dass die im Differenzial getrennten Achswellen über das Ausgleichsgehäuse- und die Ausgleichskegelräder wieder starr verbunden werden. Unterschiedliche Drehzahlen der beiden Antriebsräder sind dann nicht mehr möglich. Je nach Fahrzeugausrüstung können: - die Quersperre (bei einer angetriebenen Hinterachse) oder - nacheinander die Längssperre und die beiden Quersperren (bei zwei angetriebenen Hinterachsen) zugeschaltet werden. Das Zu- oder Abschalten der Differenzialsperren erfolgt über einen Drehschalter.
Hinterachsentlüftung_hochgezogen
Stabilisator an beiden Hinterachsen
An beiden Hinterachsen ist quer zur Fahrtrichtung je ein Stabilisator eingebaut, der den Fahrzeugrahmen stabilisiert, indem er der Wankneigung des Aufbaus entgegenwirkt. - Der Stabilisator als Drehstab- bzw. Torsionsfeder nutzt den Widerstand des Materials gegen Verdrehung (Torsion). - Stabilisatorwirkung bei ungleichmäßiger Belastung: - Beim Anheben oder Absenken nur eines Rades bzw. beim seitlichen Neigen des Aufbaus (Fahrgestells) aus seiner Normallage wird der Mittelteil des Stabilisators verdreht und somit auf Torsion beansprucht. - Das dabei entstehende Reaktionsmoment wirkt der Wankneigung des Aufbaus entgegen. - Die Federkraft (Torsionskraft) des Stabilisators ist proportional zum Verdrehwinkel und hat eine lineare Kennlinie. - Keine Stabilisatorwirkung bei gleichmäßiger Belastung: - Eine gleichläufige vertikale Federung der Achse wird vom Stabilisator nicht beeinflusst, da er sich beidseitig mitdreht.
Übersetzungen / Reifen
AP Achsübersetzung i = 4,00
Reifen
Vorderachse MI 14.00R20 XZL
Hinterachsen MI 14.00R20 XZL
Kraftstoffbehälter
Kraftstoffbehälter Alu 600l
Kraftstoffbehälter Alu 600 Liter Diesel rechts und 35 Liter AdBlue
Lenkung
Lenkrad
Lenkrad mit Verstellmöglichkeit in Höhe und Neigung - Die Entriegelung der Lenkradverstellung ist pneumatisch unterstützt, verriegelt wird mechanisch (Federspeicher). - Verstellung mit Wipptaster 'Lenkradverstellung' in der Mittelkonsole. Wenn der Taster gedrückt wird, kann das Lenkrad in der Höhe und im Abstand zum Körper eingestellt werden. - Verstellbereich: 80 mm in der Höhe, 21° Neigung - Nach dem Loslassen des Wipptasters wird das Lenkrad nach ca. 5 Sekunden wieder verriegelt. - Die Lenksäule und die Gelenkwelle sind durch eine Gummimanschette vor Verschmutzung und Korrosion geschützt.
Lenkradschloss
Die elektronische Wegfahrsperre dient der Sicherung des Fahrzeugs gegen unbefugte Benutzung. Sie unterbindet nach dem Abstellen des Fahrzeugs automatisch die Funktion des Motorsteuergerätes EDC. Der erneute Start des Fahrzeugs ist nur mit einem bestimmten Code möglich, der im Fahrzeugschlüssel gespeichert ist. Das Auslesen und Übertragen des Codes übernimmt ein um das Zündschloss angeordnetes Spulensystem. Die Lenkung wird mit dem der Zündschlüssel entriegelt, indem das Lenkrad hin- und herbewegt und dabei der Zündschlüssel nach vorn gedreht wird. Wird der korrekte Code des Originalschlüssels beim Starten erkannt, gibt das System die EDC-Funktion frei - der Motor springt an. Ein nicht berechtigter Startversuch, z.B. bei einem nicht passenden Zündschlüssel, wird dem Fahrer über das Fahrerdisplay angezeigt und die Freischaltung unterbleibt.
Multifunktionslederlenkrad
Lenkrad in Lederausführung mit Bedientasten am Innenteil. Bedienmöglichkeiten linke Seite: Radio/Telefon/Menü am Fahrerdisplay - Bedienmöglichkeiten rechte Seite: Tempomatfunktionen (ACC: Adaptive Cruise Control, FGB: Fahrgeschwindigkeitsbegrenzung, FGR: Fahrgeschwindigkeitsregelung) - Tastenbedienung auf der linken Seite mit Interaktion zum Menü des Fahrerdisplays
Rahmen
Radstand 4500+1400 mm
Stahlstoßfänger
Stahlstoßfänger dreiteilig. Bei Off-road Fahrzeugen ohne Frontunterfahrschutz mit Kühlerschutz für den Schutz des Kühlers bei Geländefahrt vor Gestein und Bodenkontakt. Bei Fahrzeugen mit vorderem Unterfahrschutz ist kein Kühlerschutz möglich. Der robuste, dreiteilige Stahlstoßfänger ist die optimale Ausrüstung für alle Fahrzeuge im Offroad- und Baustelleneinsatz. - Neue Ausführung für optimalen Kühlluftdurchtritt - Zuggesamtgewichte mit dreiteiligem Stahlstoßfänger und Kunststoffstoßfänger gleich - Der klappbare Kennzeichenrahmen deckt das vordere Kupplungsmaul ab, wenn dies nicht benötigt wird.
Schäkel am Rahmen vorn
2 Schäkel am Rahmen vorn mit Abdeckung
Traverse für Anhängerkupplung
Traverse für Anhängerkupplung
Abschleppkupplung ROCKINGER SK5
Bremsanlage
MAN BrakeMatic
Mit dem elektronischen Bremsenmanagement MAN BrakeMatic® werden die Funktionen der Betriebsbremse EBS und der Dauerbremsen MAN EVB bzw. EVBec, MAN PriTarder oder Intarder aufeinander abgestimmt. Folgende Funktionen sind verfügbar: - Blending - Betätigt der Fahrer das Bremspedal, wirken zunächst nur die schnell ansprechenden Radbremsen. - Erst mit einer zeitlichen Verzögerung können die von der MAN BrakeMatic® gleichzeitig aktivierten Dauerbremsen (z.B. Intarder) die Betriebsbremse durch zusätzlich gelieferte Bremsleistung entlasten (Verschleißminderung). - Die optimale Umverteilung der erforderlichen Bremskräfte von der Betriebsbremse zu den Dauerbremsen wird von der MAN BrakeMatic® gesteuert. - V-konstant-Regelung (Bremsomat) - Im Rahmen der MAN BrakeMatic® ermöglichen die Bremsomatfunktionen das konstante Halten einer vom Tempomaten gesetzten Geschwindigkeit bei Bergabfahrt. - Reblending - Weil beim Gangwechsel durch das Öffnen der Kupplung der Kraftfluss im Antriebsstrang unterbrochen wird, können während dieser Zeit die Primärdauerbremssysteme (MAN EVB, EVBec und PriTarder) keine Bremsleistung übertragen. - Damit die Bremswirkung nicht durch Schaltvorgänge gemindert wird, übernimmt, ebenfalls gesteuert durch die MAN BrakeMatic®, die Betriebsbremse die Verzögerung des Fahrzeugs, und zwar solange die Kupplung geöffnet ist.
MAN EasyStart
MAN EasyStart bei MAN TipMatic® ist eine automatische Anfahrhilfe an Steigungen. - Ein Taster im Armaturenbrett dient dazu, die Funktion MAN EasyStart zu aktivieren bzw. deaktivieren. - Bei aktivierter Funktion MAN EasyStart leuchtet die Kontrollleuchte im Taster und die Anfahrhilfe funktioniert automatisch nach jedem Abbremsen des Fahrzeugs mit der Betriebsbremse bis zum Stillstand: - Ein stehendes Fahrzeug wird nach dem Loslassen des Bremspedals und bei nicht eingelegter Feststellbremse durch Aufrechterhaltung des Bremsdrucks bis zu 2 Sekunden vor dem Wegrollen gesichert. - Die Betriebsbremse wird beim Anfahren automatisch gelöst, sobald das erforderliche Motordrehmoment aufgebaut ist. - Wenn nicht angefahren wird, löst die Betriebsbremse nach ca. 2 Sekunden. - Bei Zündung aus wird die Funktion MAN EasyStart deaktiviert. - Die Funktion MAN EasyStart wird nur aktiv, wenn: - MAN EasyStart aktiviert wurde und die Kontrollleuchte im Wippschalter leuchtet - das Fahrzeug steht - die Feststellbremse nicht betätigt ist - das Fahrzeug nicht mit aktivem ABS bis zum Stillstand gebracht wurde - das Bremspedal betätigt ist
Anti-Blockier-System
Das Antiblockiersystem ABS erfasst über Sensoren die Drehzahl jedes Rades während des Bremsvorgangs und regelt den Bremsdruck an jedem Rad einzeln. ABS ist eine Komponente des Elektronischen Bremssystems EBS. - Ein Blockieren des Rades wird verhindert. Ausnahme: ABS Offroad aktiv - Fahrzeug bleibt auch bei Vollbremsung auf glatter Fahrbahn richtungsstabil und lenkbar - Kürzestmöglicher Bremsweg wird nur mit voll durchgetretenem Bremspedal erreicht.
Trommelbremse für Vorderachse
Trommelbremse für Hinterachse
Geländelogik für ABS
Bild A: Wipptaster Geländelogik für ABS (ABS Offroad). - Bild B: Bremsen mit Geländelogik ABS und blockierten Rädern (Beispiel: TGS): (1) Fahrtrichtung, (2) Bremskeil, (3) Bremskraft. - Auf öffentlichen Straßen ist die Anwendung des ABS Offroad nicht erlaubt.
Die Geländelogik für ABS (ABS Offroad) darf nur abseits öffentlicher Straßen bei unbefestigten, weichen Bodenverhältnissen wie z. B. bei Kies, Sand, Schlamm, Morast, Erde oder tiefem Nassschnee eingeschaltet werden. Sie verbessert unter diesen Umständen die Bremswirkung. Die Funktion wird über einen Wipptaster aktiviert bzw. deaktiviert. Bei eingeschaltetem ABS Offroad erfolgt der Bremseneingriff abhängig von der Fahrgeschwindigkeit: unter 15 km/h kein Eingreifen des ABS, Räder blockieren beim Bremsen schneller - Zwischen 15 km/h und 40 km/h wird ein erhöhter Radschlupf zugelassen (reduzierte ABS-Funktion) - über 40 km/h normales Eingreifen der Antriebsachse (ABS) mit Reduzierung des Motordrehmoments und damit des Antriebsschlupfes. Verbesserte Bremswirkung bei niedrigen Geschwindigkeiten (bis 40 km/h) - Die blockierenden Räder können aus lockerem Untergrundmaterial einen Bremskeil vor sich aufbauen. Das hat eine verbesserte Bremswirkung gegenüber Rädern zur Folge, die aufgrund geringer Traktion durch das ständig regelnde ABS kaum Bremskraft übertragen können. - Deshalb wird bei niedrigen Geschwindigkeiten und rutschigem Untergrund ein kürzerer Bremsweg erreicht, als er bei normalem Eingreifen des ABS möglich wäre.
Lufttrockner beheizt
Für einen störungsfreien Betrieb des Druckluft- und Bremssystems bietet MAN einen Einkammer-Lufttrockner an. Das komprimierte Trockenmittel (Granulat) in der Lufttrocknerpatrone nimmt den in der Luft enthaltenen Wasserdampf auf und trocknet die durchströmende Luft optimal. Der Lufttrockner ist mit einer thermostatischen Gehäuseheizung ausgestattet wodurch die Feuchtigkeit verdampft wird. In den Lufttrockner ist eine Grob- und Feinfilterung integriert, die das Bremssystem vor Verunreinigung schützt. Vorteile: - reduziert den Anteil der in der Druckluft anfallenden Wasserdampfmenge, - befreit Druckluft von Öl, Ölkohle und Verschmutzungen, - beugt Vereisung und Korrosion in der Druckluftanlage vor, - vermeidet Beschädigung von Einzelteilen durch Aerosole und - verhindert das Einfrieren des Entlüftungsventils.
Fahrerhaus außen
Fahrerhaus mit Hochdach
Langes Frontlenkerfahrerhaus LX mit Hochdach - 2240 mm breit, 2280 mm lang - Zahlreiche Ablagemöglichkeiten Einsatzspektrum. Volle Stehhöhe vor dem Beifahrersitz - gutes Stauraumangebot
Staukasten von außen zugänglich
Die Staukästen befinden sich auf beiden Seiten neben den Türen aller langen Fahrerhäuser. - Beide Staukästen sind von außen zugänglich, werden aber von innen entriegelt. Das Öffnen der großen Außenklappen wird durch Gasfedern unterstützt.
Fahrerhaus-Kippeinrichtung
Hydraulisch/elektrische Fahrerhauskippeinrichtung für mühelosen Zugang zu Motor und Aggregaten bei Wartungs- und Reparaturarbeiten - Anordnung bei Linkslenkerfahrzeugen auf der rechten Fahrerhausseite hinter dem Stoßfänger - Der Kippmechanismus ist einfach und funktional gestaltet: - Eine elektrische Hydraulikpumpe erzeugt den zum Kippen notwendigen Hydraulikdruck. - Die entsprechende Ansteuerung des Kippzylinders mit diesem Druck hat das Kippen bzw. Zurückkippen des Fahrerhauses zur Folge. - Die Schwingenführung ermöglicht einen Kippwinkel des Fahrerhauses von mehr als 65°.
Spiegelabdeckung
Fahrer- und beifahrerseitige Abdeckung von Rück- und Weitwinkelspiegel in Wagenfarbe lackiert. - Spiegelarme bleiben unlackiert
Einstiegsbeleuchtung
Die Einstiegsbeleuchtung für Fahrer und Beifahrer geht an, wenn die Tür geöffnet wird, d. h. wenn das Fahrzeug steht und der Motor aus ist. Sie sorgt im Bereich der Einstiegsstufen und des Einstiegsumfelds für ausreichend Licht beim Aus- bzw. Einsteigen.
Fahrerhauslagerung
Schraubengefederte 4-Punkt-Fahrerhauslagerung mit integrierten Stoßdämpfern. - Fahrerhaus auf Schwingen gelagert: - Schwinge mit 2 Fahrerhaus-Kipplagerungen und 2 Federbeinen (vorn) - Schwinge mit 2 Fahrerhausverriegelungen und 2 Federbeinen (hinten) - Die Federbeine sind 5-fach einstellbar, um Gewichtsunterschiede und Schiefstand auszugleichen. - An den Lagerpunkten befinden sich Crash-Elemente, die bei einem Frontalzusammenstoß eine definierte Bewegung des Fahrerhauses nach hinten zulassen.
Zentralverriegelung
Bild A: Tasten im Türmodul TGS zur Ver- und Entriegelung der Fahrer- bzw. Beifahrertür. Technische
Die Zentralverriegelung bietet komfortable Funktionen zum Betätigen der Beifahrertür und (optional) des elektrischen Schiebedaches von der Fahrertür aus: - Separates Verriegeln bzw. Entriegeln der Beifahrertür von innen am Türmodul der Fahrerseite (auch bei ausgeschalteter 'Zündung' möglich) - Automatisches Verriegeln der Beifahrertür beim Abschließen der Fahrertür - Die Durchführung des Verriegelungsvorganges wird durch zweimaliges Aufleuchten der Warnblinkanlage angezeigt. - Bei Aufschließen der Fahrertür bleibt die Beifahrertür verriegelt, um den ungewollten Zutritt anderer Personen zu verhindern. - Automatische Komfortschließung: durch Halten (mehr als 2 Sekunden) des Schlüssels in Schließstellung kann das Schiebedach mit geschlossen werden.
Fernbedienung für Zentralverriegelung
Die Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung ist im Fahrzeugschlüssel integriert. - einsetzbar bis zu 10 m vom Fahrerhaus entfernt - Stromversorgung des Senders mit Batterie im Schlüssel - kryptische Verschlüsselung der Sendersignale, Rollcode, Redundanz - Drücken der Bedientaste mit Schlosssymbolen bewirkt die Verriegelung oder Entriegelung des Fahrzeugs - Rückmeldung der Verriegelung und Entriegelung über die Warnblinkanlage: - Die Entriegelung erfolgt nur auf der Fahrerseite und wird durch einmaliges Aufleuchten der Warnblinkanlage angezeigt. Die Beifahrertür bleibt geschlossen. - Die Durchführung des Verriegelungsvorgangs der Fahrer- und Beifahrertür wird durch zweimaliges Aufleuchten der Warnblinkanlage angezeigt. - Bei Störung der Funkfernbedienung ist die Funktion der Zentralverriegelung (321EC) mit Schlüssel gewährleistet.
Windschutzscheibe getönt Verbundglas
Die Filterwirkung der getönten Windschutzscheibe hindert einen Teil der Lichtstrahlung am Eindringen in das Fahrerhaus.
Türscheiben getönt
Die Filterwirkung der getönten Türscheiben hindert einen Teil der Lichtstrahlung am Eindringen in das Fahrerhaus.
Seitenfenster getönt
Die Filterwirkung der getönten Seitenscheiben hindert einen Teil der Lichtstrahlung am Eindringen in das Fahrerhaus.
Hubschiebedach elektrisch
Das stufenlos zu öffnende Hubschiebedach bietet eine maximale Öffnung von 650 x 250 mm. - Die Betätigung erfolgt durch einen Wipptaster, der vom Fahrersitz bedient werden kann. - Das Hubschiebedach ist in die Dachkontur nach unten versenkt eingebaut - In der Öffnung befindet sich ein ausziehbares Insektenschutzrollo.
Sonnenblende
Die Sonnenblende vor Windschutzscheibe wird mit 4 Haltern aus hochfestem Kunststoff befestigt. - Die Sonnenblendenhalter sind mit Montagevorkehrungen für zusätzliche Anbauten ausgestattet. - Die Außensonnenblende für ein Fahrerhaus mit normaler Dachhöhe erhält seitlich eine zusätzliche Abstützung durch die Träger für die Positionsleuchten.
Bordsteinspiegel rechts
Der Bordsteinspiegel rechts (auch bekannt als Rampen- oder Anfahrspiegel) ist ein Weitwinkelspiegel, der den Bereich rechts neben dem Fahrerhaus für den Fahrer einsehbar macht. Der Bordsteinspiegel dient in erster Linie dem Schutz von Fahrradfahrern und Fußgängern. - Beheizbar durch Heizdrähte an der Rückseite der Spiegelflächen - Mit einer Taste im Türmodul kann die Spiegelheizung ein- und ausgeschaltet werden. - Mit Tasten sowie einem Wippschalter im Türmodul kann der Bordsteinspiegel ausgewählt und über eine Druckplatte in vier Neigungsrichtungen verstellt werden.
Frontspiegel beifahrerseitig
Der Frontspiegel auf der Beifahrerseite ist ein Weitwinkelspiegel, der den Bereich unmittelbar vor der Frontklappe des Fahrerhauses für den Fahrer einsehbar macht. Der Spiegel lässt sich von Hand in vier Neigungsrichtungen verstellen. - Für Fahrten durch Waschanlagen ist der Spiegel einklappbar.
Rück- und Weitwinkelspiegel
Die Rück- und Weitwinkelspiegel an Fahrer- und Beifahrerseite sind für Spiegelsichtfelder ausgeführt. - Beheizbar durch Heizdrähte an der Rückseite der Spiegelflächen - Mit einer Taste im Türmodul kann die Spiegelheizung ein- und ausgeschaltet werden. - Mit Tasten sowie einem Wippschalter im Türmodul kann jeder Rückspiegel ausgewählt und über eine Druckplatte in vier Neigungsrichtungen verstellt werden. Mit der Memoryfunktion für Außenspiegel kann der Rückspiegel der Beifahrerseite per Tastendruck automatisch weit ausgestellt werden, z. B. als Rangierhilfe oder beim Abbiegen mit stark eingeknicktem Lastzug. - Durch Tastendruck wird der Rückspiegel der Beifahrerseite nach außen geschwenkt. - Zurückschwenken des Spiegels in seine Ausgangsposition: - Automatisch nach etwa 30 Sekunden - Manuell nach erneutem Drücken der Taste
Fahrerhaus innen
Sitzbezüge in Leder
Ausführung der Sitzbezüge in Leder. - Genarbte Oberflächenstruktur - Farbe Schwarz
Komfortsitze
Luftgefederter und klimatisierter Fahrerkomfortsitz: - Integriertes Gurtsystem - Hersteller ISRINGHAUSEN Ein temperaturgeregelter, kaum wahrnehmbarer Mikroluftstrom kühlt und trocknet die Kontaktflächen an Sitzkissen und Rückenlehne. Bei Bedarf sorgt die integrierte Heizung für Wärme. Da es sich bei diesem System um ein blasendes System handelt, besteht hier der Vorteil, dass eine Vorkonditionierung der Luft möglich ist, also eine Erwärmung, Abkühlung, Entfeuchtung und sogar Filterung. Eigenschaften: - Komplettes, geregeltes Sitzheizungssystem - Kurze Ansprechzeit der Heizelemente - Trockenes, komfortables Mikroklima - Physiologische Unbedenklichkeit. Folgende Einstellmöglichkeiten sind vorgesehen: - Neigung der Sitzfläche - Tiefe des Sitzkissens - Horizontalfederung - Neigung des oberen Teils der Rückenlehne (Schulteranpassung) - Neigung der Rückenlehne - Lendenwirbelstütze und Seitenführung - Höhe der Sitzfläche - Vertikaldämpfer (weich/hart) - Ein- und Ausstieghilfe (Schnellabsenkung) - Längsstellung um 180 mm und Ruheposition um bis zu 150
Leder-Innenverkleidungen
Leder Innenverkleidungen umfasst - Schalthebelbalg - Türinnenverkleidung - Haltegriffe an A- und B- Säule
Klimaanlage
Die Klimaanlage mit automatischer Temperaturregelung sorgt unabhängig von den Witterungsbedingungen für eine gleichbleibende Temperatur und gute Sichtverhältnisse im Fahrerhaus. - Die Funktionen Kühlen, Heizen und Entfeuchten sind integriert. - FCKW-freies Kältemittel R134a - Einstellen der Wunschtemperatur für die automatische Temperaturregelung über die Tasten 'plus' und 'minus'
Feinstaub-_und_Pollenfilter
Armlehnen für Sitze
Armlehnen für die Sitze sind klappbar und in Neigung sowie Höhe individuell einstellbar.
Druckluftanschluß
Der Druckluftanschluss im Fahrerhaus ermöglicht den Anschluss z.B. eines Druckluftschlauches mit Druckluftpistole (278EF) für Reinigungsarbeiten. - Der Druckluftanschluss wird aus dem Druckluftkreislauf bedient, der bereits für den Schwingsitz, für das Drucklufthorn etc. vorhanden ist. - Dazu wird ein Schlauchanschluss mit Flügelmutterverschluss unter der unteren Liege neben dem Staukasten bzw. links hinter dem Sitz beim M-Fahrerhaus installiert. - Versorgungsdruck ca. 5-6 bar
Druckluftschlauch und Druckluftpistole
Der Druckluftschlauch mit Druckluftpistole ermöglicht das Ausblasen des Innenraumes zu Reinigungszwecken. - Von hier aus kann der Fahrer mit der Schlauchwendel (Länge ca. 2,50 m) und der Druckluftpistole jeden Teil des Fahrerhauses erreichen und reinigen. - Versorgungsdruck ca. 5-6 bar
Leseleuchten
Die Leseleuchten bieten eine blendfreie Ausleuchtung eines begrenzten Bereichs für Fahrer und Beifahrer mit ausreichender Lichtstärke zum Lesen.
Rundumvorhang
Der zweiteilige Rundumvorhang aus undurchsichtigem Stoff ist an einer umlaufenden Vorhangschiene befestigt und deckt die Frontscheibe sowie die Seitenscheiben ab. - Mit einem Klettband hinter der Seitenscheibe nach der B-Säule kann sowohl der Rundumvorhang als auch der Quervorhang (381CM) zusammengehalten werden.
Quervorhang
Der Quervorhang aus undurchsichtigem Stoff bietet einen Sichtschutz für den Schlafliegenbereich. - Mit einem Klettband hinter der Seitenscheibe nach der B-Säule kann sowohl der Quervorhang als auch der Rundumvorhang zusammengehalten werden.
Türfensterheber elektrisch
Fensterhebertaster im Türbedienmodul auf der Fahrerseite: - Mit zwei Zieh-und- Drücktastern im Türbedienmodul Fahrerseite kann die Scheibe auf der Fahrer- bzw. Beifahrerseite betätigt werden. - Betätigung > 0,5 s: Tippfunktion (Öffnen bzw. Schließen während der Betätigung) - Betätigung < 0,5 s: Automatikfunktion (vollständiges Öffnen bzw. Schließen nach einmaliger Betätigung) - Öffnen der Scheibe ist nur bei Zündung 'Ein' möglich, Schließen auch bei Zündung 'Aus' - Der Einklemmschutz schaltet den Antrieb ab, wenn die Scheibe gegen einen Widerstand fährt. Fensterhebertaster im Türbedienmodul auf der Beifahrerseite: - Mit einem Zieh- und-Drücktaster im Türbedienmodul Beifahrerseite kann die Scheibe auf der Beifahrerseite betätigt werden. - Funktion des Tasters wie auf der Fahrerseite - Beifahrer-Taster hat bei gleichzeitiger Betätigung des Fahrer-Tasters Vorrang Fensterhebertaster in der Schaltkonsole: - Schließen und Öffnen der Scheiben auch bei Zündung 'Aus' möglich Deaktivierung bzw. Aktivierung der elektrischen Fensterheber: - Die Fensterhebertaster werden bei Verriegeln der Türen von außen bzw. mit der Fernbedienung deaktiviert. Eine erneute Aktivierung erfolgt über Zündung 'Ein', Betätigung der Zentralverriegelungstaste am Türmodul oder Entriegeln mit der Fernbedienung. - Bei Verriegelung von innen bleiben die Fensterhebertaster aktiviert. - Beim Zusperren mit dem Schlüssel und einer Betätigungszeit von > 1 s wird die Komfortschließung ausgelöst, bei der die Scheiben automatisch geschlossen werden.
Sonnenrollo für Frontscheibe
Zweiteiliges Sonnenrollo für die Frontscheibe mit Handbetätigung. - Durch das von Hand zu bedienende Sonnenrollo auf der Fahrer- und auf der Beifahrerseite kann die Beschattung des jeweiligen Bereichs individuell eingestellt werden. - Stufenlose Verstellung über Zug-und Rastmechanismus - Rückstellung durch Federkraft
Sonnenrollo an beiden Türen
Manuell ausziehbares Sonnenrollo an beiden Türen - stufenlos verstellbar - Rückzug erfolgt nach Entriegelung der Haltestellung durch Federkraft
Ablagefach in Türarmauflage
Aufklappbares Ablagefach in der Armauflage an der Fahrerhaustür.
Schublade
In der Mittelkonsole am Armaturenbrett befindet sich eine Schublade. - Das Fach ist so tief, dass ein DIN-A4-Ordner Platz findet. - Rastmechanismus zur Fixierung in geschlossener Stellung
Fuß-Stütze für Beifahrer
Individuell einstellbare Fußstütze für den Beifahrer zur Gewährleistung einer ergonomisch günstigen Beinstellung beim Sitzen. - Die vollständig nach oben weggeklappte Fußstütze lässt sich ganz nach unten bewegen und danach - beim Anheben - in beliebiger Position über einen Rastmechanismus fixieren. - Keine Einschränkung der Einstiegsbreite auf der Beifahrerseite bei eingerasteter Fußstütze
Instrumententafel
Instrumententafel 'Base-Line' mit Geschwindigkeitsanzeige in km/h. - Tachometer für analoge Anzeige der Geschwindigkeit in km/h - Digitale Anzeige von Uhrzeit und Tages-Fahrleistung in Kilometern - Kontrollleuchten - Drehzahlmesser für analoge Anzeige der Drehzahl - Digitale Anzeige von Außentemperatur mit Glatteiswarnung und Gesamt-Fahrleistung in Kilometern - Kontrollleuchten - Vier kleinere Rundinstrumente für - Kraftstoffvorrat und Vorratsanzeige AdBlue - Kühlmitteltemperatur - Vorratsdruck im Bremskreis I und II - Zusätzliche Anzeigen: - Fahrzeugmeldungen im Zentraldisplay - Tempomat - Ganganzeige - eingelegte Differenzialsperren - Retarderstufe sowie eventuell aktivierter Nebenabtrieb - Sprachanzeige: - Standardmäßig 2 Sprachen - Statt Glühlampen werden langlebige Leuchtdioden verwendet. - Abdeckung aus entspiegeltem Plexiglas in gewölbter Ausführung
MAN Tronic
Der Zentrale Bordrechner ZBR übernimmt im Gesamtsystem MAN Tronic alle fahrzeugspezifischen Informationen aus den Triebstrangsteuergeräten und greift in die Steuer- und Regelfunktionen von Motor-, Getriebe-, Dauerbrems- und Fahrwerkselektroniken ein. - Mit Schnittstelle für das Diagnosesystem MAN-cats.
Anzeige in Instrumententafel
Die Anzeige der Betriebsdaten erfolgt im Display des Hauptinstruments. Folgende Anzeigen sind möglich: -Durchschnittsgeschwindigkeit -Tour: Durchschnitt (km/h); Fahrzeit (h); gefahrene Kilometer - Durchschnittsverbrauch - Tour: Durchschnitt [l/km]; Verbrauch in Liter; gefahrene Kilometer - Betriebsdaten (Aufsummierung) - Total [h]: Summe der Motorbetriebsstunden - Total [l]: Summe des Verbrauchs in Litern - Lenkzeiten (für Schicht 1 oder 2 des digitalen Fahrtschreibers) - Lenkzeiten 2W: Gesamtlenkzeit in 2 aufeinanderfolgenden Wochen - Pausenzeiten - Arbeitsstatus - Motoröl - -Ölstand (bei Motor aus) / Öltemperatur / Öldruck (bei Motor an)
Akustische Warnanlage für eingelegten Rückwärtsgang
Akustische Warnanlage für eingelegten Rückwärtsgang - abschaltbar mittels Taster. - Lkw müssen in manchen europäischen Ländern aufgrund gesetzlicher Vorgaben zusätzlich zum Rückfahrscheinwerfer mit einem akustischen Rückfahrwarner ausgestattet sein - Bei eingelegtem Rückwärtsgang ertönt ein Warnton. - Um die Lärmbelästigung bei Rückwärtsfahrt abzusenken, z. B. für nächtliche Zustellfahrten, kann der Warnton mit einem Taster ausgeschaltet werden. - Bei ausgeschaltetem Warnton wird mit Einlegen des Rückwärtsganges automatisch die Warnblinkanlage eingeschaltet.
Beleuchtung
Leuchtweitenregulierung
Fern- und Nebelscheinwerfer zusätzlich
Der zusätzliche Fern- und Nebelscheinwerfer befindet sich unter dem Hauptscheinwerfer neben der Blinkleuchte. - Zusatzfernscheinwerfer und Nebelscheinwerfer in einem Gehäuse zusammengefasst - Scheinwerfergehäuse mit Klarglasabdeckung und Reflektor in Freiformflächentechnik - Kombinierte Ausführung mit H4-Zweifaden-Lampe: - Fernlichtfaden für Zusatzfernlicht - Abblendlichtfaden für Nebellicht - Ausschwenken des Scheinwerfergehäuses zum Lampenwechsel möglich
Halogen-Doppelscheinwerfer
Halogen Doppelscheinwerfer H7 (Abblend- und Fernlicht) für Rechtsverkehr zur optimalen Ausnutzung der Lichtausbeute der H7-Lampen - Scheinwerfer in Klarglasoptik - Reflektor in Freiformflächentechnik - Abblend- und Fernlicht mit H7- Longlife-Lampen - Ausschwenken des Scheinwerfergehäuses zum Lampenwechsel möglich - Kombination für Kunststoffstoßfänger mit integrierter Bugschürze: - Standlicht in LED-Lichtleitertechnik - Blinker mit gelben Glühlampen und weißen Gläsern in das Scheinwerfergehäuse integriert - Kombination für Stahlstoßfänger dreiteilig: - Standlicht als Glühlampe - Blinker mit gelben Glühlampen und weißen Gläsern im separaten Gehäuse darunter
Tagesfahrlicht
Doppelscheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht.
Schutzgitter für Scheinwerfer
Schutzgitter für Scheinwerfer am Stahlstoßfänger sind eine optionale Ausrüstung für Fahrzeuge im ausschließlichen Offroad- und Baustelleneinsatz oder für Einsatzfahrzeuge.
Positionsleuchten
Die Positionsleuchten (auch Begrenzungs- oder Umrissleuchten genannt) sollen deutlich die Breite über alles eines Fahrzeugs anzeigen und die Aufmerksamkeit auf besondere Fahrzeugumrisse lenken. Die Positionsleuchten werden gemeinsam mit dem Fernlicht und Abblendlicht ein- oder ausgeschaltet.
Schalter und Leitungen für Aufbaubeleuchtung
Schalter und Leitungen für Aufbaubeleuchtung (Vorbereitung) - Lieferumfang: - Schalter am Armaturenbrett im Fahrerhaus - Elektrische Installation im Fahrzeugbordnetz - Kabelstrang am Fahrgestell - Zulässige Leistung der Laderaumbeleuchtung: max. 150 W
Vorbereitung für Zusatz- Beleuchtung auf Fahrerhausdach
Werkseitige Vorbereitung für die Montage einer Zusatzbeleuchtung auf dem Fahrerhausdach. Lieferumfang: - Kabelstrang von Zentraleinheit vor Beifahrer (Gegenstecker unten provisorisch) über A-Säule bis zum Fahrerhausdach mit 21-poligem Stecker - Aussparungen im Dach (für Kabeldurchführung und Montage des Dachträgers) - Die Verlängerung des Kabelstrangs und Schalter in der Instrumententafel sind nicht enthalten, sondern kundenseitig zu montieren.
Rangierleuchte am Einstieg
Die Rangierleuchte unter der mittleren Stufe des Beifahrereinstiegs erleichtert nächtliche Rangier- und Abbiegevorgänge. - Der Leuchtbereich der Rangierleuchte ist mit dem Sichtfeld des Bordsteinspiegels (Rampenspiegels) abgestimmt. - Das Ein- und Ausschalten erfolgt über einen Schalter im Armaturenbrett.
Radio / Informationssysteme
MAN-Sound-System
(1) Breitbandlautsprecher, (2) Basslautsprecher, (3) Hochtöner, (4) Subwoofer.
MAN Soundsystem für die Radioanlage: - Zwei 20-W- Breitbandlautsprecher in den Türen - Zwei optimierte 20-W- Hochtöner in der A-Säule - Zwei 20-W-Basslautsprecher in den Türen - Aktiver 50-W-Subwoofer im Staukasten rechts - Ansteuerung der Basslautsprecher über ein zweites internes Endstufenpaar
Vorbereitung MAN TeleMatics
(1) Kombiantenne GPS/GPRS, (2) Telematik-Bordmodul (TBM), (3) GPRS-Modem mit SIM-Karte, (4) Ein Navigationssystem
MAN TeleMatics Vorverkabelung Die TeleMatics Vorverkabelung sollte immer dann gewählt werden, wenn der nachträgliche Einbau einer MAN TeleMatics Lösung (Modemlösung ohne Telefon) geplant, oder als zukünftige Option angedacht ist.
Antenne für GPS
Antenne für GPS, Radio und Autotelefon D/E-Netz auf Fahrerhausdach Frequenzen: Radio 0,1 - 108 MHz GPS 1575,42 MHz D-Netz 890 - 960 MHz, E-Netz 1710 - 1880
Antenne für MAN TeleMatics
Antenne für MAN TeleMatics (für GPRS-Modem) Einbauposition 'über Fahrer links'
Radio MAN Media Truck Advanced
Radio MAN Media Truck Advanced mit integriertem Bedienteil und 5,2-Zoll-Display (Touchscreen) - Audioleistung 4 x 20 W (2 x für Breitbänder und Hochtöner, 2 x für Tieftöner) - digitaler Doppeltuner: einer für gute Empfangseigenschaften, einer für fortlaufende Aktualisierung der Senderlisten und für Empfang der Meldungen des TMC - Subwoofer-Ausgang Funktionen Radio/Entertainment (Auszug) - z.B. AM/FM- Bereich, Traffic Message Channel TMC, Unterstützung Verkehrsfunk TA bzw.
Enhanced Other Networks EON, Radio Data System RDS und 4-Kanal- Audioverstärker - Geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeanpassung GALA - Automatische Stummschaltung durch Telefon - CD/MP3-Laufwerk für Audio-CD-/MP3-CD mit ID3-Tag-Anzeige (Titelanzeige), Zufallswiedergabe, Wiederholfunktion, Titel-Anspielfunktion und schnellem Suchlauf
Freisprechfunktionalität
Die elektrische Vorbereitung für Freisprechanlage ermöglicht die Nutzung eines bluetoothfähigen Handys. - Unterstützt Mobiltelefone mit Freisprecheinrichtung nach dem Bluetooth-Standard `Handsfree Protocol` (HFP); kein SAP (SIM Access Profile) oder integriertes GSM-Modul erforderlich - Verwaltung von bis zu 5 unterschiedlichen Mobiltelefonen - Bluetooth-Kopplung in beiden Richtungen möglich - Automatische Wiederverbindung möglich (ein-/ausschaltbar) - Alle Grundfunktionen über Multifunktionslenkrad (MFL) und Fahrerdisplay im Hauptinstrument bedienbar: Rufannahme, Ruf beenden, Lautstärke-Änderung, Rufnummernanzeige, Ruflisten - Zugriff auf Telefonbuch (SIM-Karte) und Adressbuch (Telefon-Speicher) über MFL: mehrere Rufnummern zu einem Namen möglich, insgesamt je Telefon 10.000 Einträge mit jeweils maximal fünf Nummern möglich
Elektrische Anlage
Drucklufthörner_am_Fahrerhausdach
2 Drucklufthörner an Fahrerhausdach/Dachspoiler Anbauorte: - seitlich am Hochdach
Anhängersteckdose
Die 7-polige Anhängersteckdose für ABS/EBS am Rahmenende ist eine Steckvorrichtung für den elektrischen Anschluss der ABS-Bremsausrüstungen und des elektronischen Bremssystems EBS eines Anhängers
Anhängersteckdose_24V
Die Ausstattung umfasst zwei am Rahmenende montierte Anhängersteckdosen 24 V, 7-polig für die normale Beleuchtung und Bremskontrolle sowie 7-polig für die Zusatzbeleuchtung und die Standard-Stromversorgung des Anhängers
Steckdose_im_Fahrerhaus
Die beiden 2-poligen Steckdosen im Fahrerhaus ermöglichen den Betrieb von Elektrogeräten wahlweise mit 12 V oder 24 V Nennspannung. - Anordnung im Fahrerhaus: auf der Beifahrerseite im Fußraum - Steckdose 12 V, 2-polig nach ISO 4165 (mit weißer Kappe) - Leistungsabgabe maximal 180 W (15 A) - Weiße Abdeckkappe - 12-V-Steckdose ermöglicht direkten Anschluss von 12-V- Elektrogeräten an das 24-V-Bordnetz - Steckdose 24 V, 2-polig nach ISO 4165 (mit schwarzer Kappe) - Leistungsabgabe maximal 300 W - Schwarze Abdeckkappe
Batteriehauptschalter
Batteriehauptschalter mechanisch am vorderen Ende des Batteriekastens angebrachter roter Platstikgriff durch Drehen und Abziehen wird Fahrzeug stromlos gemacht
Batterien
Wartungshinweis für Batterien 'wartungsfrei' Starterbatterien in CaCa Technologie; absolut wartungsfrei über die gesamte Lebensdauer; Batterie ist verschlossen, kein Nachfüllen von destilliertem Wasser notwendig; sehr geringe Selbstentladung (15 Monate geladen lagerfähig - herkömmliche Batterien sind nur 6 Monate geladen lagerfähig) Ladezustand wird über 'magic eye' von aussen leicht sichtbar angezeigt.
Lichtmaschine
Die Lichtmaschine Drehstrom 28 V, 120 A, 3360 W ist ein verbesserter Drehstromgenerator neuer Generation
ETA-Sicherungsautomaten
Wiedereinschaltbarer Kfz-Sicherungsautomat ETA Typ 1610-4, speziell für MAN entwickelt und damit optimal an die Anforderungen von MAN-Lkws angepasst. Der ETA-Sicherungsautomat dient dem Bordnetzschutz. Nach Überlast oder Kurzschluss ist der ETA-Sicherungsautomat sofort wieder einschaltbar. - sehr kompakte Bauform - direkt austauschbar mit Stecksicherungen, da er in den Sockel für Flachsicherungen passt - wiedereinschaltbar mit Hilfe des Rückstellknopfes (vergleichbar mit Sicherungsautomaten im Haushalt) - keine Verwechslung aufgrund gleicher Farbcodierung wie Sicherungen
Warnblinklampe
(1) Griff zum Tragen der Warnblinklampe am Fahrzeug, (2) LED Lampe, (3) Standfüße zum Aufstellen der Warnblinklampe in vorgeschriebener Entfernung vor dem Fahrzeug (A) Aufbewahrung bei langen Fahrerhäusern im Ablagefach auf dem Staukasten rechts
Gehäuse aus schlagfestem Kunststoff - Griff zum Tragen der Warnblinklampe - Stromversorgung durch mitgelieferte 4 x 1,5 v Mignon Batterien - Standfüße zum Aufstellen der Warnblinklampe - Betätigung mittels Drehschalter; 3 Stellungen - Gelbes Blinklicht zur Warnung der anderen Verkehrsteilnehmer - Weisses Dauerlicht für Reparaturarbeiten etc. - Funktionstest - Aufbewahrung der Warnblinklampe im Fahrerhaus: im Ablagefach auf dem Staukasten
Zusatzausstattung
Umbau_Einzelbereifung
Vorbereitung_Notlenkpumpe
Notlenkpumpe
2-Zyl. Luftpresser
USB_Anschluss
1-Zyl.-Luftpresser_360 ccm
Der 1-Zylinder-Luftpresser ist ein Kompressor, der die erforderliche Druckluft für alle pneumatischen Verbraucher am Fahrzeug (Bremsanlage, Schaltkraftunterstützung, Luftfederung usw.) liefert. - Hubvolumen 360 cm³ - Systemdruck 12,5 bar - Überdruckventil mit 17+2 bar im Luftpresserzylinderkopf vermeidet Überbeanspruchung - Antrieb des Luftpressers von der Motor-Kurbelwelle über Zahnräder - Reduzierung der Antriebsgeräusche durch ein geteiltes, verspanntes Zwischenzahnrad - Reduzierung der Ansauggeräusche durch Geräuschdämpfer (Resonator) vor dem Ansaugrohr - Schmierung des Luftpressers über den Motorölkreislauf - Wasserkühlung mit Kühlflüssigkeit aus dem Motorkreislauf für Luftpresserzylinderkopf, Zylinder luftgekühlt
5kg_CO2_Feuerlöscher in Kabine montiert
Fahrgestellskizze
TGS 33.540 6X6 BB