16.12.25 bis 6.1.26

Auf den Spuren den alten Römer, Byzantiner und Nabatäer besuchten wir an vielen Orten in Jordanien deren ehemaligen Städte, heutige Ruinen und Ausgrabungen. Es ist unglaublich, was die Menschen vor weit über tausend Jahren schon alles geleistet haben und alles mit sehr einfachen technischen Hilfsmitteln.

 Petra

Wir haben uns zwei Tage Zeit genommen, um Petra zu besichtigen. Die in die Felsen geschlagenen monumentalen Gebäude bildeten in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Die Anlage ist riesig und die Ruinen extrem eindrücklich. Am ersten Tag wanderten wir die Route zu den Grabmählern und rauf zum Kloster Ad Deir. Gabi, als geübte Reiterin, musste lernen einem Esel (nicht mir, sondern einem richtigen Esel) zu vertrauen, der die 800 Steinstufen bis zum Kloster trittsicher hochging. Am zweiten Tag wandten wir uns der anderen Seite zu und erklommen vom Mädchenhaus aus den Berg mit dem Opferplatz. Wir sind an beiden Tagen etliche Kilometer gewandert und hatten extremes Wetterglück. Petra ist das wichtigste Highlight von Jordanien, mindestens das, das am meisten ausgeschlachtet wird. Im Januar war es relativ kalt und hatte entsprechend sehr wenig Touristen. Die Taxifahrer innerhalb der Anlage, die Eseltreiber und die Guides waren unterbeschäftigt und entsprechend aggressiv in ihrem Verkaufsgebaren. Wir erlebten zwei kühle Tage mit vollem Sonnenschein mit Gabis absolut richtigen Routenwahl.

Glücksmoment

In Amman mussten wir uns einen Mietwagen besorgen. Gemäss Reiseführer liegen alle Autovermieter, etwa 30 an der Zahl, alle an einer Strasse. Gabi suchte diese Strasse auf ihrem Tablet und fand erstaunlicherweise heraus, dass unser Hotel genau an dieser Strasse liegt. Wir konnten also locker zu Fuss alle diese Autovermieter abklappern und uns das für uns das einfachste und beste Modell aussuchen. Wir haben dabei nicht ganz alle Vermieter besucht!

Tücken der Technik

Jordanien ist ein Land, in das die Touristen hauptsächlich in den Sommermonaten reisen. Im Sommer ist es hier ziemlich heiss. In den Wintermonaten ist es jedoch eher ziemlich kühl. Die Hotels sind in der Folge alle mit Klimaanlagen ausgerüstet. Wir waren im Winter hier. Mit den Klimaanlagen kann man auch ein wenig heizen, aber eben nur ein wenig. Die Hotelzimmer waren bei unserer Ankunft in der Folge immer schön gekühlt, so etwa auf 10°C. Wir haben die Klimaanlage dann auf 30°C eingestellt und so tatsächlich nach etwa drei Tagen auch eine angenehme Zimmertemperatur erreicht, nur sind wir meistens lediglich eine oder zwei Nächte geblieben.

Zum Schmunzeln

Am Flughafen in Amman werden die Koffer bereits kontrolliert, bevor man zum Check-in-Schalter gehen kann. Eigentlich macht das absolut Sinn, ist aber sehr unüblich. Die Dame hinter dem Scannerbildschirm wollte unsere Drohne sehen, die in einem von unseren Metallkoffer sein sollte. Wir führen aber keine Drohne mit und erklärten ihr das auch. Sie behauptete das Gegenteil und Gabi erklärte es ihr etwas zu deutlich. Jetzt kamen die Security-Menschen und wollten alle Koffer genau kontrollieren. Wir mussten alle Koffer öffnen und sie stöberten in unserer Unterwäsche rum, zwar mit Plastikhandschuhen, aber wo sie die vorher schon überall reingesteckt hatten, war uns ja nicht klar. Als der gesamte Kofferinhalt auf ihrem schmutzigen Tisch lag, konnten wir wieder alles einpacken und sie hatten keine Drohne gefunden. Das nächste Mal sind wir wieder netter mit den Angestellten der Behörden.

Dia-
show

gefahrene
Route

nächste
Notiz