Island2018-09-17T10:07:29+00:00

Tipps Island

Stand September 2015

Lebensmittel

Geschäfte mit Lebensmittel gibt es entlang der Ringstrasse in jedem grösseren Ort. Gut assortierte natürlich lediglich in grösseren Ortschaften. Das Brot in Island hat uns sehr geschmeckt, allerdings muss man zusehen, dass es nicht vorgeschnitten und in Plastik abgepackt ist. Für uns waren der geräucherte Fisch und das geräucherte Fleisch gewohnheitsbedürftig, es schmeckte wie kalte Asche. Speziell ist der Alkoholverkauf, es gibt lediglich eine einzige Ladenkette, Vinboutin. Der Alkohol ist recht teuer und die Geschäfte haben meist nur sehr kurze Öffnungszeiten.

Wasser

Wasser ist in Island in Trinkwasserqualität gratis zum Auffüllen an den meisten Tankstellen bei der Waschanlage oder auf den Campingplätzen zu kriegen. Im Hochland gibt es kein Wasser aus Leitungen, hier empfiehlt sich eine Pumpe aus den Gewässern und entsprechende Filter.

Diesel

In der Nähe der Ringstrasse in mittleren und grösseren Ortschaften gibt es überall Diesel. Die Versorgung ist sehr gut. Im Hochland gibt es keine Tankmöglichkeiten. Der Diesel ist leicht günstiger als in der Schweiz.

Bargeld

Bargeld gibt aus den Geldautomaten, die in mittleren und grösseren Orten gut verfügbar sind. Wir haben allerdings beinahe kein Bargeld benötigt, weil in den kleinsten Läden und Orten sogar z.T. in den Highlands Kreditkarten akzeptiert werden. Die vielgelobte DKB Kreditkarten gingen an allen Tankstellen nicht.

Standplätze

Einsame, wunderschöne Standplätze gibt es noch unendlich viele. Wir konnten fast immer wild stehen. Der Platz sollte einfach wieder so verlassen werden, wie man ihn angetroffen hat, damit das möglichst lange noch so bleibt. In den Nationalparks darf man nicht übernachten und auf privatem Land sollte man mindestens zuerst fragen. Wir haben eigentlich immer positiven Feedback erhalten. Die Campingplätze sind von den Einheimischen sehr gut frequentiert und häufig vom Andrang ziemlich überfordert, aber schön angelegt.

Internet

Wir haben uns eine lokale SIM-Karte von Siminn gekauft und haben damit praktisch überall super guten Empfang gehabt. Als wir die Datenkarte gekauft haben, hätten 4GB Daten zum Runterladen damit geliefert werden sollen, sie war aber völlig leer.

Strassen

Die Ringstrasse ist fast durchgehend geteert und einigermassen in einem guten Zustand. Leider werden in der Nähe der Ringstrasse immer mehr Strassen geteert. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Gravelroads in deutlich besseres Strassenbett hatten als die geteerten Strassen, häufig haben diese unglaubliche Dellen, so dass die ganze Federung durchschlägt. Einige Nationalparks haben eine Gewichtsbeschränkung und sind mit dem LKW nicht befahrbar. Die Ranger sind aber immer sehr freundlich und hilfsbereit.

Unsere Highlights

1. Kerlingarfjöll (Wanderung zu den heissen Quellen) 64°38’59“ N 19°18’9″ W
1. Porsmörk (Wandern, Furten) N63 40.694 W19 29.025
1. Askja (Wandern zum Viki) 64°28’32“ N 18°36’40“ W
1. Litlahof (Papageintaucher mit Farmer) N63 51.693 W16 40.084
5. Laugafell (extrem enge Piste im Tal, auf der Hochebene gewaltig) N65 14.170 W18 14.204
6. Latrabjarg (Vogelklippen, westlichster Punkt) N65 30.759 W24 29.631
7. Kaldidalur (schöne Landschaft) N64 51.945 W20 31.168
8. Asbergi (Hufeisen, Wanderung zur Schlucht) 65°59’52“ N 16°30’43“ W
9. Langanes (Ernstlitour) 66°22’42“ N 14°31’58“ W
10. Aldeyarfoss (schönster Wasserfall) 65°21’58“ N 17°20’18“ W

Wichtige Links

www.Icelandreview.com/de/news
www.Vegagerdin.is
http://icelandroadguide.com/index.php?cmsszd=roads&cmsszs=de
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Garmin_map_of_Iceland

Unsere Statistik

Tagesausgaben bei grosszügigem Lebensstil für 2 Personen:
Food CHF 43.46
HH-Nonfood CHF 9.24
Kleider CHF 0.38
Exkursionen CHF 6.11
Restaurant CHF 18.61
Unterkunft CHF 9.72
Internet/Tel CHF 2.54
Wasserverbrauch pro Tag 93.75l bei 0.375 Waschmaschinen

Dieselverbrauch auf 100km: 42.508l

Interessante Beobachtungen

Die Abfallentsorgung wird mit grossen Container organisiert. Diese Container stehen meist bei Abzweigungen zu einem grösseren Hof. Es könnten durchaus etwas mehr davon herumstehen. Im Hochland kann kein Abfall entsorgt werden.
Der Eingang zu einem Nationalpark ist nicht immer eindeutig ersichtlich.
Gefühlt hat jeder Bauernhof seine eigene Kirche, entsprechende Rückschlüsse haben wir keine gezogen. Mutterschafe ziehen meist mit 2 Jungtieren durch die Landschaft, wir haben angenommen, dass das genetisch so programmiert ist. Wir vermuteten auch, dass wenn lediglich ein Jungtier mit der Mutter unterwegs war, dass es irgendwo Lamm gegeben hat.

Notizen

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